Der Konkurrenzdruck bei den Notebooks der Eee-Klasse ist hart und um dort zu bestehen, muss man entweder reichlich bieten oder besonders günstig sein. Acer versucht es zumindest im Ansatz mit beiden Wegen. So wurde in den USA der Preis für das Topmodell des Aspire One auf knapp 350 US-Dollar gesenkt. Zudem wird eine neue Version eingeführt werden.
Die
Preissenkungen in den USA ist zwar sicherlich ein guter Schritt für die Verkaufszahlen, hat aber zur Zeit noch keine Auswirkung auf den europäischen Markt. Dies wäre jedoch dringend notwendig. Seit der
Markteinführung vor knapp einem Monat hat sich der Preis für das Aspire One kaum verändert. So kostet die kleinste Variante mit der 8-GB-SSD zur Zeit beim günstigsten Händler
295 Euro. Die Version mit der 120-GB-HDD kostet rund
350 Euro, allerdings mit Linpus Linux. Der Acer Aspire One mit Windows XP und der 120-GB-HDD kostet sogar fast
390 Euro. Dies wären umgerechnet rund 575 US-Dollar und zeigt deutlich den Preisunterschied zwischen den USA und Deutschland. Trotz der etwas unklaren Preisentwicklung auf dem europäischen Markt im Vergleich zum amerikanischen muss man dem Aspire One zu Gute halten, dass er mit seinen Spezifikationen nicht zu den teuersten seiner Klasse gehört.
Doch Acer weiß, dass man in diesem Segment immer wieder Bewegung rein bringen muss, sonst verliert man schnell den Anschluss. Dementsprechend soll schon
Ende September das neue Flaggschiff mit einer 160 GB Festplatte und einem 6-Zellen-Akku in den Handel kommen. Der Preis des neuen Modell wird bei etwa 400 US-Dollar liegen. Zu hoffen bleibt, dass dann der Preis in Europa entsprechend angeglichen wird und somit in der Folge auch die anderen Modelle eine Preissenkung erfahren werden.
[dk]