Der überarbeitete
WLAN-Standard 802.11v soll in Zukunft deutlich weniger Energie benötigen als seine Vorgänger. Während mit dem neuesten Standard 802.11n die Geschwindigkeit der drahtlosen Funkverbindung im Vordergrund stand, zielt dessen Nachfolger vor allem auf eine hohe Effizienz. So rückt das Stichwort "Green IT" stärker in den Blickpunkt und verspricht auch im Netzwerk sparsamere Geräte.
Zwar ist 802.11n noch nicht einmal wesentlich verbreitet, doch arbeiten die Entwickler bereits seit 2004 an den grundlegenden Spezifikationen für einen noch geringeren Verbrauch. Marktreif soll der Standard schließlich 2010 sein und dann vor allem bei Routern die Leistungsaufnahme im Leerlaufbetrieb reduzieren. Dazu ist ein Möglichkeit geplant, Geräte nur dann aus dem Standby aufzuwecken, wenn Daten übertragen werden. Zusätzlich sollen aber auch die Funktionen zum Netzwermanagement erweitert werden.
Andere Arbeitsgruppen arbeiten an besseren Verschlüsselungstechniken auf Basis von WPA und an der Übermittlung von Statusinformationen, um Stabilität und Qualität der Signalstärke besser auswerten zu können. In Zukunft soll auch der Standort der Clients ermittelt werden können, um zum Beispiel ortsbasierte Dienste einfacher anbieten zu können. Über sogenannte Mesh-Networks können die Geräte zudem untereinander Verbindungen herstellen und dadurch sowohl die Netzabdeckung als auch die Übertragungsrate steigern.
[rl]