Während die Stimmung unter den DRAM-Chip-Produzenten schon eine ganze Weile als pessimistisch bezeichnet werden muss und man die Produktion von Speicherchips zurück gefahren hatte, hatte sich Samsung hier optimistischer mit seinen Einschätzungen gezeigt. Nun gibt Samsung inzwischen aber ebenfalls zu, dass das Ende der Talfahrt noch nicht erreicht sei.
Samsungs Executive Vice-President Woosik Chu
gab gegenüber dem
Wallstreet Journal an, dass das Schlimmste noch bevor stünde und das nächste Jahr sehr schwierig für Samsung werden würde. Aufgrund geringerer Marktnachfrage habe Samsung die Chipauslieferungen bei DRAMs verringert und man erwarte aktuell keine kurzfristige Verbesserung bei der Marktlage. Als frühesten Zeitpunkt für eine Besserung nannte Woosik Chu die zweite Jahreshälfte 2009. Und dabei sah Samsung anfänglich eine optimistische Steigerung der DRAM-Verkauszahlen von 100 Prozent. Zurzeit sei lediglich noch von 90 Prozent die Rede.
Die anhaltend
schlechte Lage im Speicher-Markt zeigt sich nicht erst kürzlich. Schon seit einigen Jahren leiden die Hersteller unter dem anhaltenden Preisverfall bei DRAM-Chips und anhaltend gab es neue, schlechte
Zukunftsprognosen. Jüngst erst kam es auf Grund der Marktsituation zu einer
Übernahme von Qimonda bzw. deren Inotera-Anteils durch den Speicherhersteller Micron.
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